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Sommer, Sonne, Strand und.... Stausee (Teil II)

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Sommer, Sonne, Strand und... Stausee (Teil I)

Während unserer Fahrt in Richtung Süden von Georgien entdeckte ich "Wasser". "Ja, das ist wohl ein Stausee." meinte Basti. "Ob man darin schwimmen kann?" fragte ich aufgeregt. "Wir können nachher ja mal kurz hinfahren." bot mein Liebster an. Es war nicht ganz einfach, dort hinzukommen, doch mit einem so guten Fahrer, wie Basti, durchaus möglich. Es gab 'off-road' einige Hügel zu überwinden. Dort angekommen, fanden wir einen guten Standort, für unseren "BigBlue" und bemerkten, daß wir völlig allein waren, was uns auf die Idee brachte, uns komplett auszuziehen und einfach hinein zu hüpfen. Das Wasser war einfach herrlich! ☺️ Eines Abends kamen Männer, um zu angeln. 2 fuhren mit einem Schlauchboot davon, während ein Dritter sich mit einer Angel ans Ufer setzte. Als die beiden zurückkehrten, zeigten sie uns stolz ihren Fang, der aus wirklich großen Fischen bestand. Einer der Männer drückte mir einen Karpfen,

Khadori und Khinkali

Als wir im Pankissi-Tal, in der Nähe des Dorfes Khadori, an einem Wasserwerk hielten, traf Basti, bei einem seiner Spaziergänge mit Akira, auf eine ältere Frau, die am Fluß saß und strickte. Sie lud uns auf einen Kaffee zu sich ein und ließ uns auf dem Hof sicher parken. Wir freuten uns, Dariko näher kennenzulernen und trafen auch auf ihre Schwester, Elo, die uns einlud, in ihrem Haus zu schlafen, wo sie ein großes Bett für Gäste bereit hielt. Beide Häuser wirkten unfertig. Dennoch lebten die beiden Schwestern recht gut darin und waren sehr freundlich zu uns. Es war schwierig, für uns, abzulehnen, da beide alles sehr liebevoll anboten.  Vieles lief in Zeichensprache ab, da wir nicht sehr guten Internet - Empfang für den Google - Übersetzer hatten.  Abends saßen Elo und ich häkelnd oder strickend vorm Fernseher; tagsüber saßen wir Frauen zusammen am Flußufer und machten Handarbeiten, während Basti im Auto arbeitete; manchmal umgeben von Hühnern, die frei herum li

Argokhi

Wir füllten an einem Brunnen in Tiflis gerade unsere Wasservorräte auf, als ich hinter mir eine Stimme "... ist mir ja richtig sympathisch!" sagen hörte. Ich bemerkte einen strahlenden, jungen Mann. Basti unterhielt sich sofort gut mit ihm.  Sein Name ist Ruslan und hat mehrere Jahre lang in der Schweiz gelebt. Daher auch sein süßer Akzent. Er sprach davon, daß er selbst einen T4 besitzt und es stellte sich heraus, daß er ihn liebevoll "Schorsch" nennt.  "Go, Trabi, go" ist eine tolle Komödie, finde ich. Basti kannte den Film noch nicht. Daher beschlossen wir, ihn uns mal anzuschauen. Ruslan lud uns zu sich nach Hause ein, sobald er in Tiflis alles erledigt hatte. Einen groben Termin hatten wir in ein paar Tagen ausgemacht.  Aber, schon 2 Tage später, hörten wir von dem jungen Mann und machten einen Treffpunkt aus, von wo wir zusammen nach Arghoki fahren konnten, dem Dorf, in dem Ruslan lebt.  Basti und ich bemerkten ein seltsames Geräusch beim Auto, währe

Ein Geschenk aus der Ferne

Süße Geschichte: Als Russlan zurück kam, meinte er, daß Basti, Gemüse und Nahrungsergänzungsmittel besorgt hatte. Als ich die Tüte ausgeräumt hatte war das Tuch darin. Ein Geschenk! Basti ist, von Tiflis aus, mit einem Bus zur Türkei gefahren, hat aber unserem Gastgeber noch etwas mitgegeben, damit ich ihn nicht so sehr vermisse, bis er wieder zurück ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut! 🥰🥰🥰

Zahnreinigung auf georgisch (der BDSM Zahnarzt)

Basti geht regelmäßig, zur professionellen Zahnreinigung.  Auch ich mache das. Aber, als Angstpatientin natürlich nur beim Zahnarzt meines Vertrauens. Und ich nehme immer einen kleinen Teddy mit!  Allerdings, sind wir  1. nicht in Deutschland, wo ich "einfach" zu meinem Zahnarzt gehen kann und  2. habe ich sicher meinen "Zahnarzt-Teddy" nicht in Georgien bei mir.  Aber, ich habe einen Schlüsselanhänger, mit einem kleinen "Schweinehund" bei. Das mußte dann reichen.  Nun, als ich ankam, war Basti fast fertig. Als wir uns sahen, erzählte er mir, nur kurzfassend, daß es bei einem georgischen Zahnarzt "etwas" anders läuft, als in Deutschland. Da er nicht detaillierter darauf einging, steigerte sich meine Angst!  Aber, mein Mann mußte noch Bargeld holen, um die Reinigung zu zahlen. Also, konnte er auch nicht bei mir bleiben.  Ich bekam etwas, zum überstülpen über die Schuhe. Hat etwas von Spurensicherung. Naja. Gehört zur Hygiene.  Ich bekam, auf dem Z

Ein wundervoller Abend

Manchmal gehen, auf Reisen, die einfachsten Ideen unter. So kam Basti erst spät, und mir vorher überhaupt nicht, in den Sinn, daß wir Bea und Thomas wieder treffen könnten. Virtuell ist das doch möglich! Also, organisierten wir Bier und Chips und Basti einen Termin mit unseren besten Freunden. Mit einem Link hatten die beiden Zugriff auf unseren Bildschirm am Laptop und es war eine wahnsinnige Freude mit Bea und Thomas wieder mal zu plaudern und das eine oder andere Bier zu genießen!  Nachdem wir um 21 Uhr eingeschaltet hatten, kam recht schnell die Idee, uns öfter auf diese Weise zu treffen. Ich wurde sehr müde und gegen 4 Uhr nachts schalteten wir ab. Es war, wie immer, sehr spät geworden.  Ich freue mich schon sehr darauf, das zu wiederholen, denn es war der schönste Moment an diesem Tag. Und, wie ich gerne sage: "Nicht die Entfernung trennt uns; die Freundschaft verbindet uns!"