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Argokhi

Wir füllten an einem Brunnen in Tiflis gerade unsere Wasservorräte auf, als ich hinter mir eine Stimme "... ist mir ja richtig sympathisch!" sagen hörte. Ich bemerkte einen strahlenden, jungen Mann. Basti unterhielt sich sofort gut mit ihm.  Sein Name ist Ruslan und hat mehrere Jahre lang in der Schweiz gelebt. Daher auch sein süßer Akzent. Er sprach davon, daß er selbst einen T4 besitzt und es stellte sich heraus, daß er ihn liebevoll "Schorsch" nennt.  "Go, Trabi, go" ist eine tolle Komödie, finde ich. Basti kannte den Film noch nicht. Daher beschlossen wir, ihn uns mal anzuschauen. Ruslan lud uns zu sich nach Hause ein, sobald er in Tiflis alles erledigt hatte. Einen groben Termin hatten wir in ein paar Tagen ausgemacht.  Aber, schon 2 Tage später, hörten wir von dem jungen Mann und machten einen Treffpunkt aus, von wo wir zusammen nach Arghoki fahren konnten, dem Dorf, in dem Ruslan lebt.  Basti und ich bemerkten ein seltsames Geräusch beim Auto, währe...

Ein Geschenk aus der Ferne

Süße Geschichte: Als Russlan zurück kam, meinte er, daß Basti, Gemüse und Nahrungsergänzungsmittel besorgt hatte. Als ich die Tüte ausgeräumt hatte war das Tuch darin. Ein Geschenk! Basti ist, von Tiflis aus, mit einem Bus zur Türkei gefahren, hat aber unserem Gastgeber noch etwas mitgegeben, damit ich ihn nicht so sehr vermisse, bis er wieder zurück ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut! 🥰🥰🥰

Zahnreinigung auf georgisch (der BDSM Zahnarzt)

Basti geht regelmäßig, zur professionellen Zahnreinigung.  Auch ich mache das. Aber, als Angstpatientin natürlich nur beim Zahnarzt meines Vertrauens. Und ich nehme immer einen kleinen Teddy mit!  Allerdings, sind wir  1. nicht in Deutschland, wo ich "einfach" zu meinem Zahnarzt gehen kann und  2. habe ich sicher meinen "Zahnarzt-Teddy" nicht in Georgien bei mir.  Aber, ich habe einen Schlüsselanhänger, mit einem kleinen "Schweinehund" bei. Das mußte dann reichen.  Nun, als ich ankam, war Basti fast fertig. Als wir uns sahen, erzählte er mir, nur kurzfassend, daß es bei einem georgischen Zahnarzt "etwas" anders läuft, als in Deutschland. Da er nicht detaillierter darauf einging, steigerte sich meine Angst!  Aber, mein Mann mußte noch Bargeld holen, um die Reinigung zu zahlen. Also, konnte er auch nicht bei mir bleiben.  Ich bekam etwas, zum überstülpen über die Schuhe. Hat etwas von Spurensicherung. Naja. Gehört zur Hygiene.  Ich bekam, auf d...

Ein wundervoller Abend

Manchmal gehen, auf Reisen, die einfachsten Ideen unter. So kam Basti erst spät, und mir vorher überhaupt nicht, in den Sinn, daß wir Bea und Thomas wieder treffen könnten. Virtuell ist das doch möglich! Also, organisierten wir Bier und Chips und Basti einen Termin mit unseren besten Freunden. Mit einem Link hatten die beiden Zugriff auf unseren Bildschirm am Laptop und es war eine wahnsinnige Freude mit Bea und Thomas wieder mal zu plaudern und das eine oder andere Bier zu genießen!  Nachdem wir um 21 Uhr eingeschaltet hatten, kam recht schnell die Idee, uns öfter auf diese Weise zu treffen. Ich wurde sehr müde und gegen 4 Uhr nachts schalteten wir ab. Es war, wie immer, sehr spät geworden.  Ich freue mich schon sehr darauf, das zu wiederholen, denn es war der schönste Moment an diesem Tag. Und, wie ich gerne sage: "Nicht die Entfernung trennt uns; die Freundschaft verbindet uns!" 

Berg "Hassan Dagi"

Wir fuhren weiter, zum Berg "Hassan Dagi", den Basti erklettern wollte. Bei etwa 2500 Höhenmetern fanden wir einen Schlafplatz und bereiteten einiges vor. Basti wollte sehr früh los, weil der Aufstieg ungefähr 6 Stunden dauern würde. Leicht verschlafen, machte ich noch ein Lunchpaket, das der süße Mann aber vergaß, mitzunehmen, während er versuchte, gegen seine Kopfschmerzen zu kämpfen.  Dafür kam Akira mit, was sie gefreut hatte, denn weiter oben liegt Schnee und den mag sie wahnsinnig gerne. Nun hieß es, für mich, zu warten und den Tag allein zu verbringen, was mir mit meinen Hobbys nicht schwer fällt.  Nach einiger Zeit meldete sich Basti und meldete, daß es ihm immer schlechter ging und ich riet ihm, wenn nichts mehr geht, besser abzubrechen, was er dann auch tat. Er war auf dem Rückweg oft gerodelt und Akira hatte viel Spaß dabei.  Als mein Liebster zurückkehrte, legten wir uns hin, da es auch mir nicht so gut ging. Es stellte sich...

Karapinar

Plötzlich endete die Straße, die Google Maps uns angezeigt hat. Ein Mann wollte uns helfen, wieder auf eine Art Hauptstraße zu kommen. Allerdings gibt es sowas in der Wüste nicht. Als wir feststecken, holte er uns mit seinem Trecker heraus und lud uns zum Essen ein. Ali und seine Frau Sultan waren sehr herzlich und gastfreundlich.  Wir durften in der Nähe seines Hauses parken, wo uns am nächsten Tag ein weiter Mann ansprach und zu seinem Haus, einige Meter weiter einlud. Yuldra war freundlich, aber die meiste Zeit sprach sein Sohn Isa mit uns. Später hielten wir öfters weiter weg, weil niemand verstand, warum wir bleiben wollten.  Nun, wir mögen einsame Landschaften. Und zum nächsten Einkauf war es nicht weit.  Auch dort wurden wir eingeladen. Abends fuhren wir aber wieder, obwohl der Hausherr uns eine Übernachtung bot. Doch Basti mußte am nächsten Tag arbeiten. So war es besser, wenn die Dame des Hauses, Havva, auch sehr liebevoll und ...

Erkrankungen und Schwierigkeiten

Ganz schlimm traf es mich in Karapinar:  Wir waren etwas einkaufen. Im 2. Laden bekamen wir eine Einladung zum Essen. Der kleine Sohn hustete und nieste viel, was mir aber erst später, nach dem Essen, aufgefallen war.  Wir konnten nicht über Nacht bleiben, da Basti am nächsten Tag wieder pünktlich arbeiten musste. Außerdem stand der Wagen nicht sicher an der Straße geparkt.  Am nächsten Tag war uns beiden nicht gut.  Basti mußte sich öfters übergeben; auch ein kleiner Spaziergang half ihm nicht, sich besser zu fühlen.  Ich dagegen konnte so gut, wie gar nicht, aus dem Bett, da ich eine starke Erkältung hatte. Ein Covid-19-Test war negativ ausgefallen.  Auch mußte ich oft und dringend urinieren und mußte dabei auf die Inkontinenz achten, die mir dann oft passiert.  Einlagen unterstützen etwas. Aber, achtsam mit mir umgehen sollte ich schon. Viel trinken ist wichtig.  Auch meine Dauermedikation muß ich täglich einnehmen!  Etwa ein- bis zwei Woc...